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prosadebüt

Buchhandlung Brockmann

© 2019 foto K. Brockmann: Der Träumer in der Buchhandlung Brockmann in Brühl an der Kasse

alle können träumen, der vogelwärter auch. fragt sich nur: wer träumt wo was? die sammlung von gedichten und prosageschichten, fünfzig an der zahl auf 146 seiten, will auskunft geben.

zu allererst steht der autor im verdacht, ein träumer zu sein. aber man bedenke: literatur, große und kleine, besteht im wesen aus dem ei der fiktionen. das muss die leserschaft erst bebrüten, will sie mehr als nur die eioberfläche bestaunen.

der protagonist „Bennat“ übernimmt für einen monat (Juli 2013) einen ehrenamtlichen job in seinem verein Jordsand. er hütet als vogelwart das einfallstor eines naturschutzgebietes für seevögel, das NSG Schleimündung. er hütet es vor anlandenden touristen aus der mitwelt. ort und zeit sind real in den fiktiven handlungen. die figuren als kinder und erwachsene schillern in rollen, vögel kreischen und sprechen, verwandeln sich, sind anhänglich. Galloway-Rinder plaudern und wundern sich. der lebensraum Bennats, nah am wasser gebaut, erglüht in farben der pracht, sonnig, neblig, wie die launen des wetters so sind mit der sonne als über allem thronende königin des lichtes.

im traum wird nicht schwadroniert, er symbolisiert mit wortbildern. so will es der schreibstil vermitteln: gedichte sowieso und die kurzen geschichten im geiste offener beobachtung, reflektiven staunens. um die gedanken zum ausdruck zu bringen bedurfte es keiner dickleibig-romanhaften verbrämung. wer will, kann sich auf reisen nach innen begeben: wie viel von mir steckt in dem typ, wie viel sehnsucht weckt in mir die see, was würde ich tun an dessen stelle?

Bennat wollte in eine eremitage eintauchen, sich finden - und landet mitten unter den „landgängern“. und täglich grüßt das schleifährboot. wer mehr wissen will und 14 € locker macht, lese das buch. es ist natürlich im buchhandel erhältlich. viel vergnügen!

wer die herstellung des buches verfolgen möchte, kann dazu einen flyer unter der im impressum angegebenen e-mail anfordern.

© 15.01.2019 brmu
umschlag: kreidezeichnung von C. Ulbrich "Seeblick" (30 cm x 100 cm)

 

Kommentare 4

Gäste - Johannes T. am Montag, 21. Januar 2019 11:05

Lieber Bernhard,

gerade hat meine liebste Lieblingsbuchhändlerin vergeblich versucht, das Buch zu bestellen. Irgendwie ist die Info über Dein Buch noch nicht im Internet und bei den Großhändlern angekommen. Da müsste noch etwas für die PR getan werden. Werde es jetzt direkt bei dem von Dir angegebenen Link probieren.
Liebe Grüße
Johannes T. aus S.

Lieber Bernhard, gerade hat meine liebste Lieblingsbuchhändlerin vergeblich versucht, das Buch zu bestellen. Irgendwie ist die Info über Dein Buch noch nicht im Internet und bei den Großhändlern angekommen. Da müsste noch etwas für die PR getan werden. Werde es jetzt direkt bei dem von Dir angegebenen Link probieren. Liebe Grüße Johannes T. aus S.
Gäste - brmu am Montag, 21. Januar 2019 13:01

Lieber Johannes,
das ist das Elend des Literaturbetriebes. Die kleinen Verlage sind nicht in der Großhändlerei inbegriffen. Da muss deine Lieblingsbuchhändlerin für dich beim Verlag Ralf Liebe direkt bestellen. Dauert nur wenig länger.
Viel Lesevergnügen wünscht brmu

Lieber Johannes, das ist das Elend des Literaturbetriebes. Die kleinen Verlage sind nicht in der Großhändlerei inbegriffen. Da muss deine Lieblingsbuchhändlerin für dich beim Verlag Ralf Liebe direkt bestellen. Dauert nur wenig länger. Viel Lesevergnügen wünscht brmu
Gäste - brmu am Freitag, 25. Januar 2019 08:33

Der Autor Rolf Polander schrieb mir am 24.1.2019 diese, auf den Punkt gebrachte Einschätzung: "Das Schöne an dem Büchlein ist, dass man es aufschlagen kann, wo man will, immer wird man etwas finden, das betrachtet und dann, wie es der Augenblick gibt, aufgehoben und mit Anderem vielleicht auf eine Schnur aufgereiht werden kann." (Zitat mit seiner Genehmigung hier veröffentlicht.)
Das trifft meine Intention beim Schreiben genau. Möge es den Leserinnen und Lesern ebenso ergehen. brmu/25.1.2019

Der Autor Rolf Polander schrieb mir am 24.1.2019 diese, auf den Punkt gebrachte Einschätzung: "Das Schöne an dem Büchlein ist, dass man es aufschlagen kann, wo man will, immer wird man etwas finden, das betrachtet und dann, wie es der Augenblick gibt, aufgehoben und mit Anderem vielleicht auf eine Schnur aufgereiht werden kann." (Zitat mit seiner Genehmigung hier veröffentlicht.) Das trifft meine Intention beim Schreiben genau. Möge es den Leserinnen und Lesern ebenso ergehen. brmu/25.1.2019
Gäste - brmu am Sonntag, 27. Januar 2019 14:54

Herr Axel Kutsch, Lyriker und Anthologist der Reihe "Versnetze", schrieb mir diese Mini-Rezension, die ich mit seinem Einverständnis hier einstelle:
"Ich habe diese mitunter ironisch-humorvolle Komposition aus Fakten, Fiktion, Rinderplausch, Schwalben-Schnack, lyrischen Passagen, hinterfragenden und kritisierenden Einwürfen mit Vergnügen gelesen. Sie schreiben, dass eine Geschichte nicht von Fakten lebe. "Sie will Bühne und Kulisse sein." Sie haben
in Ihrer Inselgeschichte eine facettenreiche, lebendige Bühne aus Worten ausgebreitet. Die integrierten Gedichte finde ich großenteils gelungen, vielleicht hier und da etwas angestrengt. Besonders gefallen hat mir der Text "sing a song" mit dem unangestrengten Rückblick auf die alte Zeit. Da leben die Hoffnungen einer inzwischen in die Jahre gekommenen Generation wieder auf."
brmu / 27.1.2019

Herr Axel Kutsch, Lyriker und Anthologist der Reihe "Versnetze", schrieb mir diese Mini-Rezension, die ich mit seinem Einverständnis hier einstelle: "Ich habe diese mitunter ironisch-humorvolle Komposition aus Fakten, Fiktion, Rinderplausch, Schwalben-Schnack, lyrischen Passagen, hinterfragenden und kritisierenden Einwürfen mit Vergnügen gelesen. Sie schreiben, dass eine Geschichte nicht von Fakten lebe. "Sie will Bühne und Kulisse sein." Sie haben in Ihrer Inselgeschichte eine facettenreiche, lebendige Bühne aus Worten ausgebreitet. Die integrierten Gedichte finde ich großenteils gelungen, vielleicht hier und da etwas angestrengt. Besonders gefallen hat mir der Text "sing a song" mit dem unangestrengten Rückblick auf die alte Zeit. Da leben die Hoffnungen einer inzwischen in die Jahre gekommenen Generation wieder auf." brmu / 27.1.2019
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