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familie k/ein

familie wär‘ ein ort
an dem die schuhe fallen
man in den sessel sinkt
und ruft: wat gibbet neues?

familie sei kein tort
in dem die regeln knallen
man vor den sessel springt
und flucht: wie blöd, bereu es!

familie auch kein port
an dem die worte hallen
man miteinander ringt
mit wucht: viel des gebräues

familie sei ein hort
an dem gefühle wallen
verständnisruf erklingt
ohn‘ kluft: keiner scheut es

familie just ist dort
wo all‘ sich in die arme fallen
man in den sesseln singt
und groovt: wie schön‘s heut es

© 17.11.2019 brmu

 

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