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die zehn gebote

42 Autor/innen wie Ulrike Draesner, Thomas Glavinic, Ulla Hahn, Michael Krüger, Dagmar Leupold, Harald Martenstein, Eva Menasse, Sten Nadolny, Ingrid Noll, Andrea Maria Schenkel, Kathrin Schmidt, Peter Stamm, Ilija Trojanow, Juli Zeh, sie alle verraten in einem kleinen, geheimen büchlein1 ihre zehn schreibgebote, mal im ernst, mal mit augenzwinkern. ich füge meine im halbvollen besitze meiner schwachen kräfte hinzu und vermute hiermit, sie ab und an zu befolgen:

  1. wem ich schreibe, das geht euch gar nichts an.
  2. was ich schreibe, das ist auf meinem mist gewachsen.
  3. wie ich schreibe, das geht auf meine weise.
  4. wo ich schreibe, das ist meine angelegenheit.
  5. wann ich schreibe, das soll euch nicht jucken.
  6. wieso ich schreibe, das binde ich euch nicht auf die nase.
  7. weshalb ich schreibe, das soll euch egal sein.
  8. warum ich schreibe, das geht nur mich ‘was an.
  9. wofür ich schreibe, das ist meine sache.
  10. woran ich schreibe, das werdet ihr schon sehen.

© 10.07.2018 brmu
1bezug: Zehn Gebote des Schreibens, DVA Verlag 2011

 

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