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ein jahr ohne männer ...

Ich schlage ein Spiel vor: das des >Jahres ohne Namen<. Ein Jahr lang soll man alle Bücher ohne Autorennamen veröffentlichen. Die Kritiker hätten mit einer rein anonymen Produktion klarzukommen. Aber vielleicht – wenn ich es mir recht überlege – hätten sie ja nichts zu sagen: Alle Autoren würden das nächste Jahr abwarten, um ihre Bücher zu publizieren. (8)

… und die autorinnen hätten ein jahr eine konkurrenzlose situation, für die leser/innen eine gute chance, ihre aufmerksamkeit neu zu justieren.

© 24.09.20198 brmu
aus: Peter Gente et al. (Hrsg.): Short Cuts Reihe, ZWEITAUSENEINS, Bd. 3 - darin: Michel Foucault, Short Cuts 3, ZWEITAUSENDEINS 2001

 

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