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Was wir als Einzelne sind, sind wir nicht in Gruppen, in Banden, in der Masse. Wir verändern uns, tragen eine andere Maske, einen anderen Panzer. Die Masse hat einen eigenen Rhythmus, einen eigenen Atem, eine eigene Art, die Dinge zu betrachten. Sie stutzt zurecht und schneidet den Einzelnen die Zunge heraus. In der Einheitlichkeit fühlt sie sich unbesiegbar, und weil sie unbesiegbar ist, fordert sie Einheitlichkeit.

Shumona Sinha, Assomons les pauvres - Erschlagt die Armen, Nautilus 2016, 103

Gefunden: 20.11.2018 brmu

 

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