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rettungsanker poesie?

… man kann sich den Rettungsanker nicht aussuchen, wenn man in Not ist. (91)

Weil es ganz schön schwerfällt, jemand anderem zu erklären, warum einem ein Buch gefällt. Ich schaffe das nicht immer. Wenn ich manche Bücher ausgelesen habe, fühle ich mich … ich weiß auch nicht. Sie lassen mich nicht mehr los, aber ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll. (66)

…und die Leute sollen die Bücher einfach selber lesen. (66)

Was die Poesie angeht … die ist mir zu kompliziert, ein beschwerlicher Weg, der manchmal nirgendwohin führt. (139)

Das Leben ist nicht wie eine Mandel, du findest das Beste nicht, in dem du erst die Schale und dann die Haut entfernst. (139)

Wenn man die Dinge nur oft und intensiv genug betrachtet, sagte er immer wieder, kann man den Schlüssel zur eigenen Existenz entdecken. (139/140)

© 06.02.20198 brmu
aus: Christine Féret-Fleury, Das Mädchen, das in der Metro las, DuMont 2018

 

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